Photovoltaik-Anlage auf einem Hausdach mit klarem blauen Himmel
PV-Konfigurator & Kostenschätzung

Ihre Photovoltaik-Anlage in 60 Sekunden vorkalkulieren

Anonym. Ohne E-Mail. Mit allen Posten transparent.

Investition, Jahresertrag und Amortisation als ehrliche Kostenschätzung, inklusive Zählerschrank, Netzanschluss, Smart-Meter und Wartung. Live-Berechnung im Browser, keine Daten an uns.

Förder-Stichtag 01.08.2026: Wer bis dahin in Betrieb geht, sichert sich die volle EEG-Vergütung von 12,35 ct/kWh (≤10 kWp). Danach 1 % Degression.

Keine E-Mail. Kein Name. Keine Adresse.

Sie sollen sich erst ein Bild von Ihrer PV-Anlage machen können, bevor Sie mit uns sprechen. Wir glauben: Transparenz fehlt im Internet leider viel zu oft. Bei uns gibt's das anders.

  • Anonym, ohne Anmeldung. Sie geben uns nichts Persönliches.
  • Alle Posten transparent: Anlage, Speicher, Zählerschrank-Umbau, Netzanschlussgebühr, Smart-Meter. Keine versteckten Kosten am Ende.
  • Live-Kostenschätzung sofort am Ende. Keine Wartezeit, kein "wir melden uns".

Privat oder Gewerbe?

Privatkunden bis 30 kWp Anlagengröße zahlen 0 % Mehrwertsteuer auf die PV-Anlage. Gewerbekunden rechnen netto und ziehen die Vorsteuer ab. Größere Gewerbeanlagen werden zusätzlich pro Modul günstiger.

Wie soll der Strom genutzt werden?

Beim Eigenverbrauch nutzen Sie den Solarstrom selbst, der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist. Bei Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz, dafür bekommen Sie eine feste Einspeisevergütung (gesetzlich nach EEG geregelt).

Volleinspeisung lohnt sich für Eigenheime fast nie Sie verkaufen den Solarstrom für rund 12 ct/kWh ans Netz, kaufen ihn aber abends für rund 32 ct/kWh wieder zurück. Das ist 20 ct Verlust pro kWh, jedes Jahr. Über 20 Jahre macht Eigenverbrauch bei einem typischen 4-Personen-Haushalt rund 5.000 bis 15.000 € mehr Plus als Volleinspeisung. Volleinspeisung passt eigentlich nur, wenn Sie das Dach nur als „Stromfabrik" sehen und tagsüber nie zu Hause sind. Sind Sie sicher?

Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch und Strompreis?

Beides finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung. Daraus berechnen wir Ihre persönliche Ersparnis.

4.500 kWh / Jahr
1.500 kWh 30.000 kWh

4-Personen-Haushalt: ~4.000-5.000 kWh, mit Wärmepumpe oder E-Auto: deutlich mehr

Ihren Verbrauch finden Sie auf der letzten Stromrechnung. Bei Gewerbe-Anlagen ist der Verbrauch zu individuell für eine pauschale Schätzung (abhängig von Branche, Schichtbetrieb, Klima, Maschinen). Schauen Sie auf Ihre Stromrechnung oder besprechen Sie den Verbrauch mit uns beim Vor-Ort-Termin.

Stromverbrauch schätzen

Wir rechnen Ihre Hauptverbraucher zusammen, typische Werte nach BDEW-Statistik.

Personen im Haushalt
Wärmepumpe als Heizung
E-Autos im Haushalt
Pool, Klimaanlage oder Sauna
Geschätzter Jahresverbrauch: 4.500 kWh
32 ct / kWh
22 ct 48 ct

Neuverträge 2026 ca. 30-32 ct, Bestandskunden 36-40 ct

Haben Sie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe?

Diese Geräte heben Ihren Eigenverbrauch massiv (also den Anteil Solarstrom, den Sie selbst nutzen statt ins Netz zu verkaufen). Die PV-Anlage rechnet sich dann oft 2-3 Jahre früher.

Warum macht das einen Unterschied? Ohne Wärmepumpe oder E-Auto verbrauchen Sie nur ~30 % Ihres Solarstroms direkt selbst, der Rest geht günstig ins Netz (mittags läuft die Anlage, aber niemand ist zu Hause). Mit Wärmepumpe oder E-Auto laufen tagsüber stromhungrige Geräte mit: der Eigenverbrauch klettert auf 45-55 %. Mit Speicher zusätzlich auf 70-80 %. Mehr Eigenverbrauch bedeutet weniger Stromrechnung und schnellere Amortisation.

Welche Dachform haben Sie?

Bei uns gleicher Preis für jede Dachform. Wenn Sie nicht sicher sind: Klicken Sie auf eine Form, dann erklären wir kurz was sie ausmacht.

Satteldach Klassisches Spitzdach mit zwei schrägen Seiten, die sich am First treffen. Häufigste Form bei deutschen Wohnhäusern. Module werden mit Dachhaken auf den Sparren montiert.

Wie ist das Dach ausgerichtet?

Süd bringt den höchsten Mittagsertrag. Ost-West verteilt die Stromproduktion gleichmäßiger über den Tag, ideal wenn Sie tagsüber Strom verbrauchen und keinen Speicher haben.

Wie viel Dachfläche steht zur Verfügung?

Ein modernes Solarmodul ist rund 2 m² groß und liefert 0,435 kWp Spitzenleistung (kWp = Kilowatt-Peak, Maximalwert bei voller Sonne). Eine grobe Schätzung der Fläche reicht uns, die genaue Auslegung machen wir vor Ort. Wenn Sie die Dachfläche nicht kennen, gibt's gleich darunter einen kleinen Rechner.

72 m² nutzbar

ergibt 15,66 kWp Anlagengröße

10 m² 300 m²

≈ 36 Module à 435 Wp

Passende Größe

Die Anlage produziert ca. 15.000 kWh/Jahr bei einem Verbrauch von 4.500 kWh.

Zweite Dachseite (Ost-West)

60
0 m² 300 m²

≈ 30 Module

Dachfläche schätzen

Geben Sie die Hausmaße ein, wir rechnen mit der Faustformel für Ihre Dachform.

Geschätzte Dachfläche: 0 m²

Zusätzliche Fläche

25 m² zusätzlich
0 m² 200 m²

≈ 12 zusätzliche Module

Tipp: Anlage relativ klein, Festkosten machen großen Anteil aus Bei 3,5 kWp kosten Anmeldung, Zählerschrank, Gerüst und Netzanschluss zusammen rund 3.500, das entspricht etwa 40 % Ihrer Investition. Pro produzierter kWh kostet Sie der Solarstrom dadurch ehrlich gerechnet rund 15 ct/kWh, statt der ~9 ct bei einer mittelgroßen Anlage. Wenn Ihre Dachfläche es zulässt, ist eine größere Anlage fast immer wirtschaftlicher: die Festkosten verteilen sich dann auf mehr Module. Sprechen Sie uns drauf an, gerne planen wir auch Erweiterungen mit ein (Garage, Carport, später nachrüsten).
Tipp: Ihre Anlage könnte größer sein Die geplante Anlage produziert pro Jahr ca. 5.400 kWh. Ihr Stromverbrauch liegt bei 12.000 kWh. Damit decken Sie nur etwa 45 % Ihres Bedarfs aus eigener Produktion, der Rest kommt weiter teuer aus dem Netz. Wenn die Dachfläche es zulässt, sollten Sie auf Eigenverbrauch optimieren und die Anlage größer auslegen. Mehr Module bedeuten kaum mehr Aufwand bei der Montage, aber deutlich höheren Eigenverbrauch und schnellere Amortisation.
Tipp: Ihre Anlage ist deutlich größer als Ihr Verbrauch Geplant sind ca. 17.000 kWh/Jahr Produktion, Ihr Verbrauch liegt bei nur 4.000 kWh. Über 75 % des Stroms gehen ins Netz für 7-12 ct/kWh, statt selbst genutzt zu werden für ca. 36 ct/kWh. Eine kleinere Anlage mit ca. 7-10 kWp würde Ihren Eigenverbrauch fast komplett decken und sich schneller amortisieren. Eine größere Anlage lohnt sich, wenn Sie planen Ihren Verbrauch zu erhöhen (Wärmepumpe, E-Auto, Pool) oder die Anlage gezielt als Investment in EEG-Einspeisung sehen. Sprechen Sie uns vor der Auslegung drauf an.
Tipp: Knapp über 30 kWp? Lieber auf 29,9 kWp begrenzen. Sie liegen leicht über der 30-kWp-Schwelle. Bis 30 kWp gilt für Privat-PV der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 0 % nach §12 (3) UStG. Über 30 kWp werden auf den GANZEN Anlagenpreis 19 % MwSt fällig, das sind bei einer Anlage Ihrer Größe rund 7.000 € Mehrkosten. Wenn Sie keinen besonderen Bedarf an mehr Modulen haben, bauen wir die Anlage gezielt auf 29,9 kWp aus. Sie sparen sich die MwSt komplett. Sprechen Sie uns vor der Auslegung drauf an.
Tipp: Knapp über 100 kWp? Lieber auf 99 kWp begrenzen. Sie liegen leicht über der 100-kWp-Schwelle. Ab dieser Größe gilt Pflicht-Direktvermarktung (§21 EEG): monatliche Abrechnung, separater Direktvermarkter-Vertrag, deutlich niedrigerer Marktwert solar statt fester EEG-Vergütung. Wenn Sie keine starken Skaleneffekte über 100 kWp brauchen, bauen wir die Anlage gezielt auf 99,x kWp aus. Sie behalten die einfache EEG-Festvergütung und sparen den ganzen Direktvermarkter-Aufwand. Mehr Module bringen sonst weniger Erlös pro kWp. Sprechen Sie uns drauf an.
Achtung ab 100 kWp: Direktvermarktungs-Pflicht Anlagen ab 100 kWp fallen unter §21 EEG. Der Strom muss dann über einen Direktvermarkter verkauft werden, nicht mehr direkt an den Netzbetreiber. Heißt für Sie: monatliche Abrechnung, gesonderter Vertrag, deutlich niedrigerer Marktwert solar statt EEG-Festvergütung. Machen wir, lohnt sich aber wirtschaftlich nur ab deutlich über 100 kWp. Lassen Sie uns das vor der Auslegung persönlich besprechen.

Möchten Sie einen Batteriespeicher?

Ein Speicher hebt Ihren Eigenverbrauch von ~30 % auf ~70 % (Anteil Solarstrom, den Sie selbst nutzen statt ins Netz zu verkaufen). Ob er sich rechnet, hängt von Ihrem Verbrauch und Strompreis ab.

Speichergröße

3,2 kWh Speicher

1 Speichermodul à 3,2 kWh

3,2 kWh (1 Modul) 28,8 kWh (9 Module)

Faustregel HTW Berlin: rund 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Module à 3,2 kWh, jederzeit erweiterbar.

Hinweis: Speichergröße deutlich über der Empfehlung Bei Ihrem Jahresverbrauch von 4.500 kWh wären rund 5 kWh Speicher wirtschaftlich. Sie haben aktuell 15 kWh gewählt. Ein größerer Speicher kostet mehr in der Anschaffung und wird im Alltag oft nicht voll geladen, weil schlicht nicht so viel Strom abends verbraucht wird. Wirtschaftlich macht das nur Sinn, wenn Sie planen, Ihren Verbrauch deutlich zu erhöhen (Wärmepumpe, E-Auto, Pool, Werkstatt). Sprechen Sie uns vor der Auslegung drauf an.
Speicher im Gewerbe: wann er sich rechnet Ein Speicher lohnt sich vor allem dann, wenn nach Geschäftsschluss noch Strom verbraucht wird: Beleuchtung, IT-Server, Kühlung, Heizung, Sicherheitstechnik. Beispiel: Sie haben Mo-Sa von 8-16 Uhr offen, aber Server, Kühltruhen und Außenbeleuchtung laufen 24/7. Dann nutzt der Speicher den Mittags-Solarstrom für die Abend- und Nachtstunden. Bei reinem Tagesbetrieb ohne Restverbrauch wird der Solarstrom direkt verbraucht oder eingespeist, ein Speicher amortisiert sich dann nicht. Wir analysieren Ihr Lastprofil im persönlichen Gespräch.
Anlage über 50 kWp: Speicher wird anders eingebunden Hybrid-Wechselrichter mit Speicher-Direktanschluss gibt es bis ca. 50 kWp. Bei größeren Anlagen kommt ein separater Batterie-Wechselrichter dazu (sogenannte AC-Kopplung). Das heißt: ein gewerblicher Hochvolt-Speicher mit eigener Wechselrichter-Einheit. Etwas höhere Investitionskosten und ein leicht reduzierter Wirkungsgrad gegenüber der direkten Kopplung. Welcher Speicher und welche Verschaltung am besten zu Ihrem Lastprofil passt, legen wir individuell mit Ihnen fest.

Zählerschrank-Umbau einplanen?

Wir zeigen diesen Posten transparent. Bei vielen Häusern ist er Pflicht und die meisten Anbieter blenden ihn aus, bis das verbindliche Angebot kommt.

Wann ist der Umbau Pflicht? Bei Zählerschränken Baujahr vor ca. 2000 (alte Bauform ohne Plombenschiene), bei Anlagen über 30 kWp generell, oder wenn der Netzbetreiber den bestehenden Schrank ablehnt. In rund 70 % der Altbauten erforderlich.

Wir planen den Umbau standardmäßig ein, weil er bei rund 70 % der Bestandsbauten Pflicht ist. Falls Ihr Schrank nach 2000 gebaut wurde und der Netzbetreiber ihn akzeptiert, können Sie das Häkchen entfernen. Im Altbau kann der Aufwand auf 3.500 bis 5.000 € steigen, das klären wir final beim Vor-Ort-Termin.

Ihre Kostenschätzung ist fertig

Das wäre Ihre PV-Anlage

Live-Kostenschätzung Stand Mai 2026, alle Posten transparent gerechnet.

Investition

Was die Anlage kostet

15,66kWp

36 Module à 435 Wp

PV-Anlage schlüsselfertig 28.188 €
Netzanschluss-Pauschale 450 €
Anmeldung Netz + Marktstammdaten + Doku 800 €
Baugerüst 200 €
Investition gesamt 15.660 €

brutto, schlüsselfertig (0 % MwSt. für Privat-PV bis 30 kWp)

Finanzierung möglich: KfW-270-Kredit ab ca. 3,7 % effektivem Jahreszins, bis 100 % der Investitionskosten, Laufzeit bis 30 Jahre. Antrag vor Vertragsabschluss bei Ihrer Hausbank.

Wirtschaftlichkeit

Was die Anlage einbringt

8,9Jahre bis zur Amortisation

ab dann produziert die Anlage Gewinn (inkl. 3 % Strompreissteigerung pro Jahr)

Strom-Produktion pro Jahr 16.913 kWh
Ersparnis + Einspeisung / Jahr 2.420 €
Gesamt-Ertrag über 20 Jahre 58.700 €
Jährliche Rendite (IRR über 20 Jahre) 13,7 %
Was Sie pro kWh Strom zahlen aus eigener Anlage statt 32 ct/kWh vom Versorger 13 ct/kWh
Eigenverbrauch (Anteil Solarstrom, den Sie selbst nutzen) 30 %
CO₂-Einsparung pro Jahr 7,1 t
Wartung pro Jahr (1 % der Investition) 200 €

Was unterm Strich für Sie bleibt

Über 20 Jahre Anlagen-Laufzeit

OHNE Anlage zahlen Sie 94.584 € Stromkosten mit jährlich 3 % Steigerung
MIT Anlage zahlen Sie 62.276 € Investition + Wartung + Restkosten − Einspeise-Erlöse
+32.308€ Plus für Sie

Berechnet mit 3 % Strompreissteigerung pro Jahr (BDEW-Trend) und 1 % Wartungskosten p.a. Module haben typisch 25 Jahre Leistungsgarantie und laufen in der Praxis deutlich länger. Danach produziert die Anlage über die Investitionsphase hinaus reinen Gewinn.

Ihre Antworten

Ihre Eingaben werden nirgends gespeichert. Sobald Sie diese Seite schließen oder neu laden, sind alle Werte weg, das gehört zu unserem Anonym-Versprechen ohne E-Mail-Eingabe. Wenn Sie Ihre Kostenschätzung behalten möchten: Laden Sie das PDF herunter, das enthält alle Posten, Wirtschaftlichkeits-Kennzahlen und Ihre Antworten.

Lust auf ein verbindliches Angebot?

Wir kommen vorbei, schauen uns Dach und Zählerschrank an und machen Ihnen ein verbindliches Angebot. Wir melden uns in der Regel innerhalb weniger Stunden zurück.

Verbindliches Angebot anfragen 06204 - 91 25 25

Unverbindliche Kostenschätzung Stand Mai 2026. Verbindliches Angebot erst nach Vor-Ort-Begehung. Tatsächliche Werte hängen von Verschattung, Neigungswinkel, Dachstatik, Netzbetreiber-Vorgaben und Komponentenwahl ab. EEG-Vergütungssätze und Strompreise können sich ändern.

So funktioniert die Kostenschätzung (Annahmen, EEG-Sätze, Mehrwertsteuer)

Anlage und Module. Wir rechnen mit hochwertigen 435-Wp-Modulen, ungefähr 2 m² Dachfläche pro Modul, schlüsselfertig montiert auf Aluminium-Unterkonstruktion. Gleicher Preis für Sattel-, Walm-, Pult- und Flachdach. Pauschalen ab 1.000 €/kWp privat und ab 1.000 €/kWp netto Gewerbe, je nach Anlagengröße und Verschattung. Größere Anlagen werden günstiger pro kWp. Auf besondere Bedingungen (Statik, Verschattung, Komponentenwahl) gehen wir vor Ort ein.

Ertrag und Eigenverbrauch. Erträge nach PVGIS-Daten der Region Mannheim/Rhein-Neckar: rund 1.080 kWh pro kWp und Jahr bei Süd-Ausrichtung, rund 920 kWh bei Ost-West. Standard-Eigenverbrauch im Privat-Haushalt etwa 30 %, mit E-Auto oder Wärmepumpe deutlich höher (45-55 %), mit Speicher zusätzlich bis ~80 %. Bei Gewerbe hängt die Quote stark vom Lastprofil ab (Klima, Kühlung, Produktion, Servernutzung).

Feste Posten transparent. Wir blenden nichts aus, was Ihnen später als „Überraschungs-Position" begegnet: Anmeldung beim Netzbetreiber, Eintrag im Marktstammdatenregister, Anlagendokumentation, Baugerüst (als Fremdleistung), Netzanschluss-Pauschale und Smart-Meter ab 7 kWp Pflicht. Diese Posten sehen Sie alle einzeln im Schätzungs-Ergebnis. Zählerschrank-Umbau ist ab Baujahr ca. 2000 oder bei abgelehntem Bestandsschrank Pflicht (im Altbau bis 5.000 € möglich, im Gewerbe bis 15.000 € je nach Hausanschluss und Lastmanagement). Ab 50 kWp planen wir eine PV-Freischaltstelle mit Feuerwehr-Notausschaltung nach DIN VDE 0100-712 ein. Ab 100 kWp gilt Pflicht-Direktvermarktung (§21 EEG): wir rechnen 2.000 € einmalig für die fernsteuerbare WR-Schnittstelle, Vertragsabschluss beim Direktvermarkter, RLM-Messstelle und erweiterte MaStR-Anmeldung. Die laufende Direktvermarkter-Marge (~0,5-1 ct/kWh) ist im reduzierten EEG-Satz von 8 ct/kWh schon abgebildet.

Speicher. Hochwertige LFP-Speicher (Lithium-Eisenphosphat) ab ca. 550 €/kWh schlüsselfertig, inkl. Hybrid-Wechselrichter und Batterie-Management. Bei Anlagen über 50 kWp wird der Speicher mit einem separaten Batterie-Wechselrichter eingebunden. Faustregel zur Auslegung (HTW Berlin): rund 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Größere Speicher zahlen sich nur aus, wenn der Mehrverbrauch wirklich anfällt (Wärmepumpe, E-Auto, geplante Erweiterung). Im Alltag wird ein zu großer Speicher oft nicht voll geladen, weil schlicht nicht so viel Strom abends verbraucht wird.

Wirtschaftlichkeits-Berechnung. Wir rechnen mit einem Betrachtungszeitraum von 20 Jahren (Standard für IRR-Vergleiche, EEG-Förderdauer). Module haben typisch 25 Jahre Leistungsgarantie und laufen in der Praxis meist deutlich länger weiter. Strompreissteigerung 3 %/Jahr (BDEW-Trend, kann höher ausfallen). Wartung, Versicherung und Reinigung 1 % der Investitionskosten pro Jahr (Branchenstandard). Strompreissteigerung und Wartungskosten gehen in die Cashflow-Berechnung, die Amortisation und die jährliche Rendite (IRR) realistisch ein. Stromgestehungskosten beziehen sich auf die produzierte kWh über 20 Jahre inklusive 0,5 % Modul-Degradation pro Jahr.

EEG-Vergütung Stand 01.02.2026. 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung bis 10 kWp, 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung bis 10 kWp, darüber gestaffelt. Anlagen ab 100 kWp fallen unter die Pflicht-Direktvermarktung; statt fester EEG-Vergütung gibt es dann den schwankenden Marktwert solar (im Mittel 2024/2025 bei 6-9 ct/kWh). Wir rechnen konservativ mit 8 ct/kWh Volleinspeisung bzw. 7 ct/kWh Teileinspeisung als grober Annahme. Strompreissteigerung in der Amortisation: 3 %/Jahr (BDEW-Trend).

Mehrwertsteuer. Privat-PV bis 30 kWp: 0 % MwSt nach §12 (3) UStG, der angezeigte Endpreis ist Brutto und gleichzeitig der Kunden-Endpreis. Privat-PV über 30 kWp und alle Gewerbe-Anlagen: 19 % MwSt regulär. Gewerbekunden können die Vorsteuer abziehen, wirtschaftlich relevant ist daher der Nettowert.

Die echten Zahlen schwanken je nach Verschattung, Neigungswinkel, Dachstatik, Komponentenwahl und Netzbetreiber-Vorgaben. Das Tool ist eine erste Orientierung, kein Festpreis. Verbindliches Angebot nach Vor-Ort-Begehung.